Contexts (Kontexte) sind leichte Tags wie #zuhause, #telefon oder #besorgungen. Sie gruppieren Aufgaben danach, was diese von dir verlangen. In einer langen Liste steht vieles, das du gerade gar nicht anfassen kannst: der Anruf, für den dir das Telefon fehlt, die Besorgung, für die du das Auto brauchst, die konzentrierte Arbeit, für die es still sein muss. Filterst du nach Kontext, fällt der Lärm weg, und übrig bleiben die wenigen Aufgaben, die zu diesem Moment passen, zu diesem Ort, zu diesen Werkzeugen.
Ein Kontext beantwortet eine ganz praktische Frage: Was kannst du tun, so wie du gerade dastehst und mit dem, was du dabeihast? Versieh Aufgaben mit Kontexten wie #zuhause, #telefon oder #besorgungen und filtere deine Listen dann nach deiner tatsächlichen Lage statt nach einer ausgedachten Frist.
Ein Kontext hört nie auf. Er ist ein dauerhafter Rahmen, in dem Aufgaben erledigt werden, kein Ergebnis, das du abschließt. Er darf endlos weiterlaufen und muss nie fertig werden. Genau darin unterscheidet er sich von einem Projekt, das ein klar umrissenes Ziel hat, das du erreichst und dann schließt.
Was du bekommst
- Leichte Tags, die du dir so zuschneidest, wie dein Leben und deine Arbeit aussehen.
- Kontextfilter auf deinen Aktionslisten, damit du nur siehst, was jetzt machbar ist.
- Einen Fortschrittsbalken an jedem Kontext, der auf einen Blick zeigt, wie viel schon erledigt ist.
- Einen Markdown-Export für jeden Kontext, mit einer Zusammenfassung neben den Aufgaben, den erledigten Aufgaben und dem Referenzmaterial.
- Schnelles Taggen schon beim Erfassen, über das Präfix
#.
So funktioniert es
- Leg einen Kontext an und häng
#deinkontextan eine beliebige Aufgabe. - Filtere Next Actions und andere Ansichten nach Kontext, um aus einer langen Liste die paar relevanten Zeilen zu machen.
- Bring bestehende Kontexte über den Import mit, oder exportiere einen nach Markdown, wann immer du eine Übersicht zum Mitnehmen brauchst.
Warum das wichtig ist
- Kontexte beruhen auf einer schlichten Beobachtung: Was du tun kannst, hängt davon ab, wo du bist und was in Reichweite liegt. Deine Listen sollten das auch wissen.
- Aufgaben zu deiner Lage passend zu zeigen nimmt die stille Reibung heraus, die in jedem "Das geht jetzt sowieso nicht" steckt.
- Ein sauberer Export macht aus jedem Kontext eine Übersicht zum Mitnehmen, zum Durchsehen oder zum Aufbewahren an anderer Stelle.