Ein Projekt in tingdo ist das Zuhause für jedes Vorhaben, das mehr als einen Schritt braucht. Eine große Sache ist damit kein vages Gewicht mehr im Kopf. Sie wird zu einem Ort mit eigenen Aufgaben, klarer Form und einem Gefühl dafür, wie weit du gekommen bist. Du erreichst das Ende, schließt es ab, und es läuft dir nicht länger hinterher.
Alles, was mehr als einen Schritt braucht, ist bereits ein Projekt. In tingdo bekommt jedes Vorhaben ein Zuhause für seine Aufgaben, und du kannst Unterprojekte so tief verschachteln, wie die Arbeit reicht. Ein großes Vorhaben lässt sich damit so weit herunterbrechen, wie es nötig ist, ohne dass der Faden reißt.
Ein Projekt hat ein Ende: ein klar umrissenes Ergebnis, das du erreichst und dann abschließt. Es läuft nicht ewig weiter. Genau darin unterscheidet es sich von einem Kontext, einem offenen Rahmen zum Arbeiten, der nie fertig werden muss.
Ein Projekt kann außerdem der Verantwortung zugeordnet werden, der es dient. Verantwortungsbereiche liegen eine Ebene über deinen Projekten, und ein Projekt darf zu mehreren gehören: Eine Renovierung ist eine Sache des Zuhauses und eine Sache des Geldes zugleich.
Der Rest des Projekts, der Reihe nach
Manche Projekte kannst du in einem Zug zu Ende denken. Die Queue (die geplanten Folgeschritte) ist der Ort, an dem diese späteren Schritte warten: entschieden, in Reihenfolge und aus dem Weg. Jede Aufgabe in der Queue gehört zu einem Projekt, und du ziehst die Schritte in die Reihenfolge, in der die Arbeit tatsächlich läuft. So bleibt der nächste Schritt das eine Ding vor dir, während der Rest des Plans auf seinen Einsatz wartet. Von allein rückt nichts auf. Ist ein Schritt so weit, stufst du ihn selbst zum nächsten Schritt hoch. So funktioniert die Queue.
Was du bekommst
- Eine Projektliste, die alles Laufende zeigt, und eine eigene Ansicht pro Projekt mit allen zugehörigen Aufgaben an einem Ort.
- Unbegrenzt viele Unterprojekte, damit sich ein großes Vorhaben so tief gliedern kann, wie es muss.
- Einen Fortschrittsbalken an jedem Projekt, der auf einen Blick zeigt, wie weit du bist.
- Einen Markdown-Export für jedes Projekt, mit einer Zusammenfassung neben den Aufgaben, den erledigten Aufgaben, den Unterprojekten und dem Referenzmaterial.
- Schnelles Einsortieren schon beim Erfassen, über das Präfix
/.
So funktioniert es
- Leg ein Projekt an und häng
/projektnamean eine Aufgabe, um sie dort einzusortieren. - Häng ein Projekt unter ein anderes, damit die Gliederung der Wirklichkeit entspricht.
- Mach aus einer Aufgabe ein Projekt, sobald sich zeigt, dass mehr als ein Schritt dahintersteckt. Dann haben die neuen Einzelheiten einen Platz.
- Bring bestehende Projekte über den Import mit, oder exportiere eines nach Markdown, wann immer du eine Übersicht zum Mitnehmen brauchst.
Warum das wichtig ist
- Projekte kommen voran, solange der nächste Schritt mit dem Ergebnis verbunden bleibt, dem er dient. Reißt dieser Faden, bleibt die Arbeit still liegen.
- Die Aufgaben eines Projekts beieinander zu sehen, mit dem Fortschritt auf einen Blick, macht deutlich, was als Nächstes ansteht und was hängt. Eine Projektliste, die nur Namen aufzählt, kann das nicht.
- Ein sauberer Export macht aus jedem Projekt eine Übersicht zum Weitergeben, für eine Durchsicht, eine Übergabe oder als Beleg an anderer Stelle.